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Beziehungskompetenz

Dass die Beziehungen in der Schule wichtig sind ist unbestritten. Unter Beziehungskompetenz wird aber Verschiedenes verstanden. familylab.ch bietet eine halbtägige Veranstaltung an, welche aufzeigt, was familylab aufgrund der jahrzehntelangen Erfahrungen von Helle Jensen und Jesper Juul darunter versteht.

familylab Konzept "Schule braucht Beziehung"

Die Ziele pädagogischer Einrichtungen sind am besten und konstruktivsten zu erreichen wenn die Fachpersonen für die Beziehung zum Kind und dessen Eltern 100%ig Sorge tragen. Doch was heisst das? Inhalte der Veranstaltung sind:

  • Ein Gesamtbild über das Thema haben
  • Beziehungskompetenz in ihrer Wichtigkeit erkennen
  • Erkennen, was der eigene Anteil darin ist
  • Motivation für die fachpersönliche Entwicklung wecken
  • Am Beispiel der persönlichen Grenzen einen Aspekt vertiefen

 

Beziehungskompetenz - Es geht um dich und mich und unsere Beziehung  

Kurt Rasmussen, Psychotherapeut und Sozialarbeiter aus Dänemark

Ein Artikel von Kurt Rasmussen, 01.09.2015: pdf drucken

 

Die Qualität der zwischenmenschlichen Vorgänge ist das wichtigste Fundament für die pädagogische Arbeit. Nicht selten trifft man jedoch auf die Meinung, zuerst müsse das ‚Berufliche’ funktionieren, ehe wir uns mit dem ‚Anderen’ beschäftigen könnten.

Die Erfahrungen, die Juul und seine MitarbeiterInnen in der langjährigen Arbeit mit interpersonellen Beziehungen in pädagogischen Institutionen, Schulen, sowie privaten und öffentlichen Trägern gesammelt haben, verdeutlichen eindrücklich wie wichtig die Entwicklung von Beziehungskompetenz im pädagogischen Alltag ist, und dass diese Fähigkeit von jedermann erlernbar ist.

Wegleitende Grundwerte für Beziehungskompetenz sind:

Gleichwürdigkeit:
bedeutet sowohl ‚von gleichem Wert’ wie auch ‚mit demselben Respekt gegenüber der persönlichen Würde und Integrität des Partners’ und zeigt sich darin, dass die Bedürfnisse und Wünsche des Gegenübers ernstgenommen werden.

Verantwortung:
In einer pädagogischen Beziehung die Verantwortung zu übernehmen bedeutet, die Verantwortung für die Qualität der Beziehung zu übernehmen

Authentizität:
heisst das traditionelle Rollenkorsett zu verlassen und die Fähigkeit, unverstellt und glaubwürdig zu sein.

Dialog:
bezeichnet die Fähigkeit, in einer persönlichen Sprache über sich selbst zu sprechen; neugierig, offen und interessiert mit dem Gegenüber und mit sich selbst in Kontakt zu sein.

Neben den inhaltlich-fachlichen und didaktischen Kompetenzen, die in der Ausbildung vermittelt werden, brauchen Fachleute Beziehungs- und Führungskompetenz. Der Grund dafür ist, dass Kinder und Jugendliche heute nicht mehr einfach gehorsam sind. Sie reagieren auf Grenzverletzungen und wollen im persönlichen Kontakt die Grenzen erfahren. Die daraus erwachsenden Konflikte werden oft als Disziplinlosigkeit oder Ungehorsam interpretiert und man fühlt sich in seiner professionellen Autorität angegriffen und/oder gekränkt. Die Beziehungsebene erleidet dabei Schaden.

Die Entwicklung von Beziehungskompetenz verändert die innere Haltung, stärkt die persönliche Autorität und gibt den pädagogischen Professionen ihre Würde zurück.

Über Impulsreferate lernen Sie die Grundwerte von Beziehungskompetenz kennen. In den Seminaren und weiterführenden Kursen erarbeiten Sie sich die Basis für ihre persönliche Beziehungskompetenz und die Entwicklung Ihrer persönlich-professionellen Führungs- und Beziehungskompetenz.

Sind sie an unserem Weiterbildungsangebot an Schulen interessiert?

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Caroline Märki, Leitung familylab Schweiz, 078 788 38 79, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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