Ausbildung – Erlebnisorientierte Familienberatung

Eine 4-jährige Ausbildung mit SGfB Anerkennung um Familien, Gruppen & Teams im Dialog & ihren Prozessen zu begleiten.

Seit 2019 findet diese Ausbildung in Kooperation zwischen familylab.ch und dem Deutsch-Dänischen Institut für Familientherapie und Beratung in der Schweiz statt.

Der nächste Lehrgang beginnt im August 2021. Die Informationstreffen finden an folgenden Abenden am Lindenhofrain 6 in 8708 Männedorf statt:
29.09.2020 / 29.10.2020/ 23.11.2020 / 8.12.2020 / 12.1.2021 / 10.2.2021 / 9.3.2021 von 19.30-ca. 21.00h, Anmeldung & Fragen: Caroline Märki

Beziehung, Prozess und Dialog sind die Grundpfeiler zeitgemäßer Familientherapie und Pädagogik. Walter Kempler und Jesper Juul haben diese Haltung in Dänemark entwickelt und in Ausbildungen weitergegeben.

Begegnungen im Hier und Jetzt bieten laufend Chancen, sich persönlich weiterzuentwickeln. Transparenz, Gleichwürdigkeit und Verantwortung sind Werte der gemeinsamen Arbeit. Die Persönlichkeit des Beraters und der Beraterin spielt in der erlebnisorientierten Familienberatung eine zentrale Rolle. Direkte Supervision, Gleichwürdigkeit und die prozessorientierte Arbeitsweise sind die Markenzeichen der Ausbildung. Das Konzept der Ausbildung orientiert sich an der langjährigen Praxis des früheren Kempler Institutes von Skandinavien, das Jesper Juul 1979 gegründet hat und 25 Jahre leitete.

Die Ausbildung richtet sich an Menschen, die mit Menschen arbeiten (z.B. Familien, Teams, Institutionen, Paare), ihren Arbeitsbereich ausweiten und qualifizieren wollen oder überlegen, selber Menschen zu beraten. Sie dauert vier Jahre und teilt sich in eine zweijährige Basisausbildung und zwei Aufbaujahre ein. Die jährlichen 28 Unterrichtstage gliedern sich in 7-8 Module à drei bis vier Tagen. In der Basisausbildung findet zudem in jedem Halbjahr eine Theorievorlesung statt, deren Besuch obligatorisch ist. Die Basisausbildung ermöglicht die prozessorientierte Begleitung von Familien und öffnet den Blick für den familiendynamischen Ansatz auch in pädagogischen Einrichtungen. Die zwei Aufbaujahre dienen zur Vertiefung von Gruppen-, Paar- und Familienberatung und unterstützt und fördert die persönliche professionelle Entwicklung.

Aufnahmekriterien
Voraussetzungen für die Ausbildung zum erlebnisorientierten Familienberater und zur Familienberaterin sind:

  • ein Mindestalter von 25 Jahren
  • eine mindestens dreijährige Berufsausbildung in den Bereichen Psychologie und Pädagogik oder im Sozial- und Gesundheitswesen
  • drei Jahre Berufspraxis
  • Internet- und E-Mail-Zugang: Ein Zugang zu E-Mail und Internet ist erforderlich, weil beide Medien als Kommunikationsweg mit den Ausbildnern und der Administration des Instituts dienen.

Sind nicht alle dieser Voraussetzungen gegeben, klären Einzelgespräche mit  familylab.ch, ob eine Teilnahme möglich ist. Pro Gruppe werden maximal drei fachfremde Personen zugelassen.

Kosten
CHF 7’000.00 pro Ausbildungsjahr.
Der Preis beinhaltet 7-8 Module à 3-4 Tage, ohne Kost und Logie. In den zwei Basisjahren sind je zwei Vorlesungen inbegiffen.

Jeder Teilnehmer bucht sein Zimmer selber, die Übernachtungen und Mahlzeiten im Seminarhaus sind obligatorisch und gehören zum Ausbildungskonzept dazu. Es muss mit ca. CHF 3500.- bis 4000.- Pro Jahr gerechnet werden. In den zwei Aufbaujahren kommen je 3-4 Tage Gruppensupervision dazu. Diese Supervisionskosten werden noch zusätzlich verrechnet.

Ort
Seminarhotel Lihn, Panoramastrasse 28, 8757 Filzbach, GL
Tel. 055 614 64 64, info@lihn.chhttp://www.lihn.ch/

Bewerbung und Infoabend
Wenn Sie sich für die Ausbildung bewerben wollen, möchten wir Sie an einem unserer Infoabende oder bei anderer Gelegenheit im persönlichen Gespräch kennen lernen. Für Ihre Bewerbungsunterlagen benötigen Sie einen Lebenslauf, ein Foto und ein kurzes Motivationsschreiben (max. eine halbe A4 Seite zu Ihrem Alter, Familienstand, Tätigkeit, Motivation für das Training). Die Anmeldung ist nach unterschreiben des Ausbildungsreglementes verbindlich.

Wir suchen Familien und Paare, die sich gerne im Rahmen der Ausbildung beraten lassen wollen. Mehr Informationen dazu finden sie hier.

Kontakt
Caroline Märki, Leitung familylab.ch, cmaerki@familylab.ch, 078 788 38 79

“Konflikte zwischen Kindern und Erwachsenen verlaufen destruktiv, weil die Erwachsenen die Verantwortung für sich selbst nicht übernehmen. Stattdessen geben sie dem anderen die Schuld.” Jesper Juul

ERSTER LEHRGANG

Daten für das erste Ausbildungsjahr
16.-19.08.19 ǀ 12.-15.09.19 ǀ 13.11.19 Vorlesung ǀ 14.-17.11.19 ǀ 17.-19.01.20 Paarseminar ǀ 04.03.20 Vorlesung ǀ 05.-08.03.20 ǀ 23.-26.04.20 ǀ 04.-07.06.20

Daten für das zweite Ausbildungsjahr
13.-16.08.20 ǀ 17.-20.09.20 ǀ 11.11.20 Vorlesung ǀ 12.-15.11.20 ǀ 14.-17.01.21 ǀ 10.03.21 Vorlesung ǀ 11.-14.03.21 ǀ 14.-16.05.21 Familienseminar ǀ 01.-04.07.21

Daten für das dritte Ausbildungsjahr
12.-15.08.21 ǀ 17.-19.09.21 ǀ 21.-24.10.21 ǀ 10.-12.12.21 ǀ 14.-16.01.22 Paarseminar ǀ 10.-13.03.22 ǀ 05.-08.05.22 ǀ 07.-10.07.22

Daten für das vierte Ausbildungsjahr
25.-28.08.22 ǀ 22.-25.09.22 ǀ 03.-06.11.22 ǀ 09.-11.12.22
Die restlichen Daten für das vierte Ausbildungsjahr sind noch nicht bekannt.

ZWEITER LEHRGANG

Daten für das erste Ausbildungsjahr
20.08.-23.08.21 ǀ 30.09.-03.10.21 ǀ 24.11.21 Vorlesung ǀ 25.11.-28.11.21 ǀ 21.01.-23.01.22 Paarseminar ǀ 17.03-20.03.22 ǀ 21.03.22 Vorlesung ǀ 12.05.-15.05.22 ǀ 30.06.-03.07.22

Daten für das zweite Ausbildungsjahr

01.09.-04.09.22 ǀ 28.10.22 Vorlesung ǀ 29.10.-01.11.22 ǀ 01.12.-04.12.22
Die restlichen Daten für das zweite Ausbildungsjahr sind noch nicht bekannt.

Daten für das dritte Ausbildungsjahr
Die Daten für das dritte Ausbildungsjahr sind noch nicht bekannt.

Daten für das vierte Ausbildungsjahr
Die Daten für das vierte Ausbildungsjahr sind noch nicht bekannt.

Alle Teilnehmer*innen der Ausbildung erlebnisorientierte Familienberatung entscheiden während der Ausbildung, ob sie ein familylab Mitglied sein möchten oder nicht. Sie haben die Möglichkeit auf der familylab Homepage unter den familylab Berater*innen i.A. aufgeführt zu sein, sofern sie die Kriterien für familylab Berater*innen i.A. erfüllen.

Während der Ausbildung kann jede Teilnehmer*in eine “Mitgliedschaft in Ausbildung” bei der Schweizerischen Gesellschaft für Beratung (SGfB.ch) bekommen. Nach Absolvieren der 4 Jahre Ausbildung erlebnisorientierte Familienberatung, macht es Sinn bei SGfB.ch eine Aktivmitgliedschaft zu beantragen. Zudem können sich die Absolventen für die Höhere Fachprüfung (HFP) zum/zur psychosozialen Berater/Beraterin mit eidg. Diplom anmelden. Mit diesem eidgenössischen Abschluss ist es möglich rückwirkend einen Teil der Ausbildungskosten vom Bund zurück zu erstatten.

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Höhere Fachprüfung
Bei der Ausbildung zum Erlebnisorientierten Familienberater / Erlebnisorientierte Familienberaterin handelt es sich um einen Vorbereitungskurs für die Höhere Fachprüfung mit dem Abschluss «Beraterin bzw. Berater im psychosozialen Bereich mit eidgenössischem Diplom».
Die Schweizerische Gesellschaft für Beratung (SGfB) führt die Höhere Fachprüfung zur «Beraterin bzw. Berater im psychosozialen Bereich mit eidgenössischem Diplom» durch. Alle Informationen zur Fachprüfung finden Sie unter: https://www.sgfb.ch/de/hoehere-fachpruefung-hfp


Bundesbeiträge für Kurse, die auf eidgenössische Prüfungen vorbereiten
Neu beteiligt sich der Bund an den angefallenen Ausbildungsgebühren. Die Beteiligung des Bundes an der Ausbildung liegt bei einem Höchstbetrag von insgesamt CHF 10’500. Der Anspruch besteht unabhängig vom Prüfungserfolg. Über die Voraussetzungen und den Antragsprozess informiert die Website des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation SBFI www.sbfi.admin.ch/bundesbeitraege.


Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?
Der Bund richtet das Geld direkt an die Absolvierenden aus (Subjektfinanzierung). Der Anspruch auf einen Bundesbeitrag besteht unter folgenden Voraussetzungen:

  • Der Kurs muss beim Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI auf der Liste der vorbereitenden Kurse stehen. https://www.becc.admin.ch/becc/public/sufi/meldeliste/kursanbieter
  • Der/die Absolvierende muss die Kursgebühren bezahlen. Die Rechnung(en) und die Zahlungsbestätigung(en) des Kursanbieters bzw. der Kursanbieter müssen auf den Namen der/des Absolvierenden lauten.
  • Der/die Absolvierende muss die Höhere Fachprüfung ablegen. Der Anspruch besteht unabhängig vom Prüfungserfolg.
  • Der/die Absolvierende muss zum Prüfungszeitpunkt den steuerlichen Wohnsitz in der Schweiz haben.

Der Bundesbeitrag kann erst nach Absolvierung der eidgenössischen Prüfung beantragt werden. Die Absolvierenden reichen ihren Antrag über das Onlineportal des SBFI ein (ab 2018 möglich). Im Bedarfsfall kann unter bestimmten Voraussetzungen ein Antrag auf Teilbeiträge gestellt werden. Die Absolvierenden können in diesem Fall bereits vor der eidgenössischen Prüfung Teilbeträge für angefallene Kursgebühren beantragen.

Gerne empfehle ich allen Beratern, Coaches und Familientherapeuten so wie Lehrpersonen, die Arbeit bei familylab.ch/ddif.de kennenzulernen. Der Bereich der Psychotherapie und „Erziehung“ wird seit vielen Jahren durch eine Vielzahl von unterschiedlichen Methoden dominiert. Bei familylab.ch/ddif.de erfahren Sie, worum es in zwischenmenschlichen Beziehungen wirklich geht. Sie finden Unterstützung und Inspiration, Ihren eigenen maßgeschneiderten Stil zu finden, der Sie als Person ausmacht und der verschiedenartigen Menschen entspricht, denen Sie beruflich begegnen werden.

Das gilt auch für die Ausbildner und Supervisoren, die Sie bei familylab.ch/ddif.de treffen werden – sie tragen keine einheitliche Uniform, aber sie leben und praktizieren gemeinsame Werte und gemeinsames Wissen, jeder auf seine Art und Weise entsprechend seiner Persönlichkeit, Erfahrung, Beruf, Alter und Geschlecht.