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familylab Seminarleiterkurs 12 in Zürich

Modul I: 31.03. – 03.04.2022 / Modul II: 09. – 12.06.2022

Wollen Sie mithelfen, dass die Beziehungen von Eltern und Lehrpersonen zu Kindern noch besser werden? familylab.ch sucht Fachleute mit mindestens fünf Jahren Berufserfahrung, die sich für ein neues, aussergewöhnliches Projekt für Eltern und Fachpersonen in der Schweiz engagieren wollen.

Wir bieten Ihnen ein intensives, achttägiges Training, in welchem sie sich in die Werte Gleichwürdigkeit, Integrität, persönliche Verantwortung und Authentizität vertiefen können. Im Seminar geht es unter anderem um das eigene Wachstum des fachlichen Selbstvertrauens und des Selbstwertgefühls. Gleichzeitig beeinflusst die Weiterbildung die persönliche fachliche Entwicklung sowie die Beziehungen zu Menschen im Allgemeinen.

Nach den acht Tagen erhalten sie einen zertifizierten Abschluss durch familylab.ch. Zusätzlich zum Grundtraining gibt es die Möglichkeit, jedes Jahr an der familylab Fachtagung oder an einer oder mehreren familylab Dialoggruppen und Themengruppen teilzunehmen. Damit kann die Qualität und Vielfalt unserer Arbeit erweitert werden.

Als zertifizierte familylab Seminarleiter*in ist man berechtigt, im Namen von familylab Seminare/Vorträge für Eltern und Fachpersonen anzubieten.
Im familylab Seminarleiterkurs geht es zentral um die Inhalte. Es werden keine Fertigkeiten zum Seminare leiten vermittelt. Dies ist eine Voraussetzung welche die Teilnehmer*innen mitbringen oder sich anderweitig aneignen.

* Fachleute sind: Eltern, Erzieher*innen, Psycholog*innen, Pädagog*innen, Kinderärzt*innen, Kinderpsychiater*innen, Sozialarbeiter*innen, Ergotherapeut*innen, Familienberater*innen und -therapeut*innen und andere Berufsleute, die im täglichen Kontakt mit Eltern, Kindern und Fachpersonen stehen.

Der familylab Seminarleiterkurs richtet sich an (Fach-)Personen, die sich inhaltlich und (fach-)persönlich vertieft mit den Werten von familylab Schweiz auseinandersetzen und die sich mit familylab-Bildungsangeboten in der Schweiz engagieren wollen.

Der achttägige Seminarleiterkurs (4 + 4 Tage) kostet CHF 3300.– (bei Bezahlung bis 31.12.2021 nur CHF 3000.–). Für Verpflegung und Übernachtung sorgen die TeilnehmerInnen selbst. Im Seminarpreis inbegriffen sind acht Seminartage, Seminarhandbücher und Pausenverpflegung.

Termine 2022
Modul I : 31. März – 3. April 2022
Modul II: 9.-12. Juni 2022

Arbeitszeiten sind von 9.30 – 17.00 h

Ort: Alterszentrum Hottingen, Freiestrasse 71,8032 Zürich

Feedback einer familylab Seminarleiterin:
„Mich hat das Buch von Jesper Juul über die Pubertät buchstäblich elektrisiert! Denn genau darum geht es: Menschen in ihrem eigenen Entwicklungsprozess zu begleiten, ohne ihnen ein für immer gültiges Rezept vermitteln zu wollen. Gleichzeitig geht es für mich darum, Eltern und Kinder mit ihren Grundbedürfnissen zu respektieren. Weiter fasziniert mich die Möglichkeit, in einem „Labor” mitzuarbeiten, in welchem sich alle in einen Lernprozess begeben. Dabei sehe ich die Rolle der SeminarleiterInnnen darin, den Prozess anzuleiten, nicht aber, für Probleme und Konflikte pfannenfertige Lösungen bereit zu halten. Ausserdem finde ich die Möglichkeit sehr attraktiv, einerseits selbständig arbeiten zu können, andererseits durch Supervision, Coaching und den aktiven Austausch mit Kollegen Teil einer Struktur zu sein.“

Kontakt und weitere Informationen:
Caroline Märki
Leitung familylab Schweiz
cmaerki@familylab.ch
+41 78 788 38 79

familylab Ausbildung erlebnisorientierte Familienberatung

Seit 2019 findet diese Ausbildung in Kooperation zwischen familylab Schweiz und dem Deutsch-Dänischen Institut für Familientherapie und Beratung in der Schweiz statt.

Beziehung, Prozess und Dialog sind die Grundpfeiler zeitgemäßer Familientherapie und Pädagogik. Walter Kempler und Jesper Juul haben diese Haltung in Dänemark entwickelt und in Ausbildungen weitergegeben.

Begegnungen im Hier und Jetzt bieten laufend Chancen, sich persönlich weiterzuentwickeln. Transparenz, Gleichwürdigkeit und Verantwortung sind Werte der gemeinsamen Arbeit. Die Persönlichkeit des Beraters und der Beraterin spielt in der erlebnisorientierten Familienberatung eine zentrale Rolle. Direkte Supervision, Gleichwürdigkeit und die prozessorientierte Arbeitsweise sind die Markenzeichen der Ausbildung. Das Konzept der Ausbildung orientiert sich an der langjährigen Praxis des früheren Kempler Institutes von Skandinavien, das Jesper Juul 1979 gegründet hat und 25 Jahre leitete.

Ausbildner*innen ansehen

Sie dauert vier Jahre und teilt sich in eine zweijährige Basisausbildung und zwei Aufbaujahre ein. Die jährlichen 28 Unterrichtstage gliedern sich in 7-8 Module à drei bis vier Tagen.

In der Basisausbildung findet zudem in jedem Halbjahr eine Theorievorlesung statt, deren Besuch obligatorisch ist. Die Basisausbildung ermöglicht die prozessorientierte Begleitung von Familien und öffnet den Blick für den familiendynamischen Ansatz auch in pädagogischen Einrichtungen.

Die zwei Aufbaujahre dienen zur Vertiefung von Gruppen-, Paar- und Familienberatung und unterstützt und fördert die persönliche professionelle Entwicklung.

Erster Lehrgang
Daten für das dritte Ausbildungsjahr:
12.-15.08.21 ǀ 17.-19.09.21 ǀ 21.-24.10.21 ǀ 10.-12.12.21 ǀ 14.-16.01.22 Paarseminar ǀ 10.-13.03.22 ǀ 27.-29.05.22 ǀ 07.-10.07.22

Daten für das vierte Ausbildungsjahr:
25.-28.08.22 ǀ 22.-25.09.22 ǀ 03.-06.11.22 ǀ 09.-11.12.22 ǀ 19.-22.01.2023 ǀ 03.-05.03.2023 ǀ 19.-21.05.2023 Familienseminar ǀ 22.-25.06.2023

Zweiter Lehrgang
Daten für das erste Ausbildungsjahr:
30.06.-03.07.22 ǀ 01.-04.09.22 ǀ 28.10.22 Vorlesung ǀ 28.-30.10.22 (Partnerwochenende) ǀ 01.-04.12.22 ǀ 12.-15.01.2023 ǀ 09.-12.03.2023 ǀ 27.-30.04.2023

Daten für das zweite Ausbildungsjahr:
15.-18.06.2023 ǀ 31.08.-03.09.2023 ǀ 20.-22.10.2023 (Familienmodul) ǀ 30.11.-03.12.2023
Die restlichen Daten für das zweite Ausbildungsjahr sind noch nicht bekannt.

Daten für das dritte Ausbildungsjahr:
Die Daten für das dritte Ausbildungsjahr sind noch nicht bekannt.

Daten für das vierte Ausbildungsjahr:
Die Daten für das vierte Ausbildungsjahr sind noch nicht bekannt.

Die Familienberatungsausbildung richtet sich an Menschen, die in sozialen, psychologischen, sozial-therapeutischen, medizinischen, pädagogischen, beratenden und/oder personenorientierten Bereichen arbeiten und ihren Arbeitsbereich ausweiten und qualifizieren wollen oder überlegen, sich eine selbständige Praxis aufzubauen.

Voraussetzungen für die Ausbildung zum erlebnisorientierten Familienberater und zur Familienberaterin sind:

  • ein Mindestalter von 25 Jahren
  • eine mindestens dreijährige Berufsausbildung in den Bereichen Psychologie und Pädagogik oder im Sozial- und Gesundheitswesen
    drei Jahre Berufspraxis
  • Internet- und E-Mail-Zugang: Ein Zugang zu E-Mail und Internet ist erforderlich, weil beide Medien als Kommunikationsweg mit den Ausbildnern und der Administration des Instituts dienen

Sind nicht alle dieser Voraussetzungen gegeben, klären Einzelgespräche mit familylab Schweiz, ob eine Teilnahme möglich ist. Pro Gruppe werden maximal drei fachfremde Personen zugelassen.

CHF 7’000.00 pro Ausbildungsjahr.

Der Preis beinhaltet 7-8 Module à 3-4 Tage, ohne Kost und Logie. In den zwei Basisjahren sind je zwei Vorlesungen inbegiffen.

Jeder Teilnehmer bucht sein Zimmer selber, die Übernachtungen und Mahlzeiten im Seminarhaus sind obligatorisch und gehören zum Ausbildungskonzept dazu. Es muss mit ca. CHF 3500.00 bis 4000.00 Pro Jahr gerechnet werden. In den zwei Aufbaujahren kommen je 3-4 Tage Gruppensupervision dazu. Diese Supervisionskosten werden noch zusätzlich verrechnet.

Wenn Sie sich für die Ausbildung bewerben wollen, möchten wir Sie an einem unserer Infoabende oder bei anderer Gelegenheit im persönlichen Gespräch kennen lernen. Für Ihre Bewerbungsunterlagen benötigen Sie einen Lebenslauf, ein Foto und ein kurzes Motivationsschreiben (max. eine halbe A4 Seite zu Ihrem Alter, Familienstand, Tätigkeit, Motivation für das Training). Die Anmeldung ist nach unterschreiben des Ausbildungsreglementes verbindlich.

Alle Teilnehmer*innen der Ausbildung erlebnisorientierte Familienberatung entscheiden während der Ausbildung, ob sie ein familylab Mitglied sein möchten oder nicht. Sie haben die Möglichkeit auf der familylab Homepage unter den familylab Berater*innen i.A. aufgeführt zu sein, sofern sie die Kriterien für familylab Berater*innen i.A. erfüllen.

Während der Ausbildung kann jede Teilnehmer*in eine „Mitgliedschaft in Ausbildung” bei der Schweizerischen Gesellschaft für Beratung (SGfB.ch) bekommen. Nach Absolvieren der 4 Jahre Ausbildung erlebnisorientierte Familienberatung, macht es Sinn bei SGfB.ch eine Aktivmitgliedschaft zu beantragen. Zudem können sich die Absolventen für die Höhere Fachprüfung (HFP) zum/zur psychosozialen Berater/Beraterin mit eidg. Diplom anmelden. Mit diesem eidgenössischen Abschluss ist es möglich rückwirkend einen Teil der Ausbildungskosten vom Bund zurück zu erstatten.

Weiterbildungen von familylab Schweiz

familylab Angebote, welche von familylab Schweiz entwickelt und seit mehreren Jahren in unterschiedlichen Organisationen und Gruppen erfolgreich durchgeführt wurden.

Wenn sie an einem der Angebote interessiert sind wenden sie sich an Caroline Märki.

Kontakt und weitere Informationen:
Caroline Märki
Leitung familylab Schweiz
cmaerki@familylab.ch
+41 78 788 38 79

Veranstaltung à 3 Stunden
Zielgruppe: Schulen
Arbeitsweise: Input, Dialog und Kleingruppenarbeit im Wechsel

Dass die Beziehungen in der Schule wichtig sind ist unbestritten. Unter Beziehungskompetenz wird aber Verschiedenes verstanden. Die halbtägige Veranstaltung zeigt auf, was familylab aufgrund der jahrzehntelangen Erfahrungen von Helle Jensen und Jesper Juul darunter versteht.

Das Ziel dieser Einführung ist ein Überblick in das Thema:

  • Den Begriff Beziehungskompetenz klären und in seiner Wichtigkeit erkennen.
  • Verstehen, was der eigene Anteil in Beziehungen zu Schülern ist.
  • Motivation für die fachpersönliche Entwicklung wecken.
  • Am Beispiel der persönlichen Grenzen einen Aspekt vertiefen.

Fünf Treffen à je 2 Std.
Zielgruppe: Fachpersonen, Teams, Leitungen
Arbeitsweise: Dialogisch

5 Treffen sind auf ein Jahr verteilt mit den Themen:

  • Führung, warum ist sie so wichtig und wie soll eine Klasse/ein Team oder eine Gruppe geführt werden?
  • Wie setze ich Grenzen, wann sage ich nein und wie gehe ich mit Konflikten und schwierigen Situationen im Berufsalltag um?
  • Wann und wo sind die Fachpersonen (z.B. Lehrpersonen, Fachfrau Betreuung, Leitungen) verantwortlich und wann? Wie und wo kann den Kindern/dem Klienten oder der/dem Mitarbeiter*in die Verantwortung übergeben werden?
  • Wie führe ich sinnvolle Gespräche? Sei es mit Eltern, Mitarbeiter*innen, Schüler*innen…?
  • Wie können wir das Selbstwertgefühl der Kinder/der Angestellten stärken?

Kurzseminar à 3 Std.
Zielgruppe: Fachpersonen, Teams, Schulen
Arbeitsweise: Input, Dialog und Kleingruppenarbeit im Wechsel

Die kollegiale Reflexion ist ein Werkzeug bei der Arbeit zur Entwicklung der beruflichen Beziehungskompetenz. In diesem Seminar geht es darum die Abläufe der Methode kennen zu lernen, damit die kollegiale Reflexion im eigenen Team oder in einer Intervisionsgruppe angewendet werden kann. Unter kollegialer Reflexion versteht familylab eine strukturierte Arbeitsweise unter Berufskollegen und Berufskolleginnen. Die Fernziele der kollegialen Reflexion bestehen darin, das fachliche Niveau der Teilnehmenden zu verbessern, die Kollegialität auszubauen, das berufliche Selbstwertgefühl und das persönliche Wohl bei der Arbeit zu steigern.

Seminar von 3 Tagen
Zielgruppe: Fachpersonen (wie z.B. Sozialpädagogik, Schule, Therapie, Pflege, Kita …)
Arbeitsweise: Input, Dialog und Kleingruppenarbeit im Wechsel

Die Werte Authentizität, Integrität, Gleichwürdigkeit und persönliche Verantwortung hat Jesper Juul in seinen Büchern für Eltern und Fachpersonen ausführlich beschrieben. Wie können diese Werte im beruflichen Alltag gelebt werden, damit sie zu gelingenden Beziehungen und einem respektvollen Miteinander führen?
Im Seminar vertiefen und verinnerlichen Sie die Werte Gleichwürdigkeit, Integrität, persönliche Verantwortung und Authentizität. Dabei geht es unter anderem um das eigene Wachstum des fachlichen Selbstvertrauens und des Selbstgefühls. Gleichzeitig trägt die Weiterbildung zur persönlichen fachlichen Entwicklung bei und führt zu konstruktiveren Kontakten im beruflichen und privaten Alltag.

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