Märki-von Zeerleder Caroline

familylab - Seminar- & Elterngruppenleiterin, Familienberaterin, Leitung familylab.ch

Mein Angebot:

Die meisten meiner Seminare finden in meinen Familylab Räumlichkeiten statt.

  • Verheiratet und Mutter von drei erwachsenen Kindern
  • Ausbildnerin mit eidgenössischem Fachausweis
  • Eltern- und Erwachsenenbildnerin FA
  • Familienberatung nach Jesper Juul und SGfB anerkannt
  • Dipl. Physiotherapeutin

Telefon: 0041 78 788 38 79

E-Mail: cmaerki@familylab.ch

Website: http://www.familylab.ch

Strasse: Lindenhofrain 6

PLZ/Ort: 8708 Männedorf

“Schon vorgeburtlich macht der Mensch zwei Erfahrungen, welche ihn prägen. Er ist aufs Engste mit jemandem verbunden und er wächst. Und wenn ein Mensch dieselben Erfahrungen über längere Zeit macht, dann entwickelt sich eine Haltung, eine Art Sehnsucht, diese Erfahrungen mögen so weitergehen. Daraus entstehen Bedürfnisse. Das Bedürfnis, sich zu verbinden, das Bedürfnis, sich entwickeln zu dürfen. Und dies prägt den Menschen als Kind, wie als Erwachsener. Entwicklung und Beziehung gehören zusammen.“ Gerald Hüther

Diese Erkenntnisse faszinieren mich. Nur: wie verbinde ich mich mit mir und anderen? Wie gestalte und lebe ich erfüllende Beziehung? Bei diesen Fragen knüpfe ich als Eltern- und Erwachsenenbilderin und Beraterin an und gehe ihnen zusammen mit Interessierten auf den Grund.

Für mich ist jeder Mensch ein Individuum und jeder besitzt eine Integrität. Jede Beziehung ist einmalig. Damit diese Beziehung gelingt, braucht es Authentizität und Gleichwürdigkeit von den einzelnen Familienmitgliedern und von den Fachpersonen, die mit Menschen arbeiten. Ob ein erwachsener Mensch kooperativ oder aggressiv ist liegt in erster Linie an der Verfassung seiner Psyche. So wie es in seiner Psyche aussieht, so gestaltet er auch seine Umwelt/seine Beziehungen. Herrscht in seiner Psyche Chaos, so veranstaltet er auch im Aussen Chaos. Ich gehe davon aus, dass die menschliche Psyche enorme Fähigkeiten und Möglichkeiten bietet, solange der Mensch sie als etwas Kostbares, Sensibles und Wertvolles hegt und pflegt und vor Beschädigungen bewahrt. Damit die Psyche (Integrität) sich gesund entwickeln kann, braucht es Eltern und Fachpersonen, die den heutigen Kindern ihren Wert spüren lassen ohne dabei ihre eigene Integrität zu verlieren und die Führung abgeben zu müssen.

Kurse für Eltern und Fachpersonen
In meinen Kursen werden die Eltern und Fachperson in ihrer Funktion gestärkt. Die Beziehung der Erwachsenen und Kindern entscheidet darüber, ob Erziehung und Schule gelingen. Wie diese Beziehungen gestaltet, reflektiert, verändert und vertieft werden können – das ist zentraler Teil meiner prozessorientierten Arbeit.

Erziehung ist ein Entwicklungsprozess – für die Eltern ebenso wie für die Kinder.

Bei Fachpersonen, die mit Menschen arbeiten setze ich ein gewisses Mass an Beziehungskompetenz voraus. Die Beziehungskompetenz nimmt die zwischenmenschlichen Interaktionsprozesse ernst und ist die Grundlage für ein Miteinander im Alltag mit Kindern (Menschen).

Damit meine ich:

  • Die Fähigkeit, ein Kind/Jugendlicher als Individuum wahrzunehmen, so wie es/er ist.
  • Die Fähigkeit, das eigene Verhalten darauf auszurichten, ohne die Führung aufzugeben.
  • Die Fähigkeit, authentisch im Kontakt zu sein.

Beziehungskompetenz ist lernbar.

Immer wieder höre ich sagen, wenn ein Kind sich herausfordernd benimmt oder aufmüpfig ist, dass es nur Aufmerksamkeit auf sich ziehen will. Für mich stimmt das so nicht. Das Kind versucht nicht, Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, sondern auf die fehlende Qualität des Kontaktes.

Beratungen, Familien, Paare, Teams, Einzelberatungen
Meine Beratungsform hat ihre Wurzeln in der humanistischen und existentiellen Therapietradition. Teilweise auch in der systemischen Denkweise. Innerhalb der Familienberatung bedeutet das, dass die Familie mehr ist als die einzelnen Familienmitglieder und dass, wenn ich die einzelnen Personen verstehen will, die einzigartige Dynamik, die Kultur, den Wertekanon und die Umstände der Familie kennen muss. Den Fokus habe ich eher auf der Beziehung und der Kommunikation zwischen den Familienmitgliedern als auf den Eigenschaften der einzelnen Personen. Ich bin an der Sichtweise und der Haltung meiner Klienten interessiert und höre zu wie sie die Welt wahrnehmen und betrachten. Ich bin neugierig über die Betrachtung der geschilderten Situation und versuche nachzuvollziehen, was meine Klienten bewegt und was sie dabei fühlen.

Eine positive nahe Beziehung ist erst dann möglich, wenn wir uns gegenseitig in unserer Andersartigkeit anerkennen und respektieren. Erst wenn wir uns auf der Ebene von Gleichwürdigkeit begegnen, können wir in einen Dialog eintreten, der uns gemeinsam weiterbringt. Wertende und besserwissende Gedanken heben diese Gleichwürdigkeit auf.

Organisation familylab.ch

„Eine bessere Welt wird sichtbar, wenn der verblendete Gehorsam aufgebrochen wird und sich in echte zwischenmenschliche Empathie verwandelt.“ Arno Gruen

Als Leiterin und Gründerin von familylab.ch möchte ich ein Team von SeminarleiterInnen und BeraterInnen aufbauen. Ich möchte eine Plattform kreieren, wo sich Fachleute, Eltern und Interessierte Rat und Inspiration holen können. Damit will ich die gesellschaftlichen Strukturen, die nur auf Gehorsam zielen, in Frage stellen.

Ich möchte Eltern und Fachpersonen inspirieren ihre empathischen Möglichkeiten zu mobilisieren, damit sie beruflich wie privat vermehrt gelingende Beziehungen leben können.

Die Tragkraft und Tragweite von gelingenden Beziehungen ist nicht nur für das persönliche Wohlbefinden von Bedeutung, sondern auch für das gesellschaftliche Miteinander. Wenn es uns gelingt Menschen zu sehen, sie zu hören und sie in ihrem SEIN anzuerkennen, werden sie sich langsam in einem Prozess öffnen können, bei dem sie ihren eigenen Wert fühlen.

Dies ist die Grundlage um in Beziehung treten zu können.

 

 

Publikationen und Interviews:

Zusammenfassung C. Märki: Thema Grenzen, 2010

Kidy Swissfamily: “Braucht es Strafen?”, 2012

Kidy Swissfamily: “Aggression”, 2014

Das MAGAZIN Tagesanzeiger: “Ein Tag im Leben”, 2015

Der Landbote: “Mit Kindern im Dialog bleiben”, 2015

Zürichsee-Zeitung: “Wenn die Kinder streiten, ist das ein Kompliment an die Eltern”, 2015

Magazin Fritz und Fränzi: “Es hat keinen Sinn sich aufzuregen”, 2015

Migros Zeitung: “Raufen ist ganz normal”, 2017